Gedicht

Meine Seele, schwarze Asche

15.10.2017 - Sadaf Rehman

Meine Seele,
Schwarze Asche,
Verbrannt im Eifer des Gefechts,
Doch dann seh‘ ich,
Wie sie lechzet,
Funken der Hoffnung,
Weit entfernt von ihr,
Stehst du bei mir,
In meinen Erinnerungen verborgen,
Seh‘ ich dich,
Du stehst da,
Teils überrascht, teils starr,
Doch immer für mich da.

Meine Seele,
Schwarze Asche,
Fängt an zu glühen,
Langsam, aber beständig,
Wie Frühlingsblumen blühen,
In Hoffnung ist sie nun völlig versunken,
Bei dir, mit dir,
In reellen und realen Leben,
Will sie sich nur noch zu dir begeben,
Denn allein wird sie es nicht schaffen,
Sie braucht dich,
Um zu kämpfen, um zu streben,
Nur noch für dich zu leben.


Meine Seele,
Schwarze Asche,
Ist verloren in den bunten Farben,
Kann es kaum noch ertragen,
Nicht bei dir zu sein,
Den zu lang wurde sie verachtet,
Von Menschen, welche sie hat geachtet,
Doch jetzt nicht mehr,
Sie will flüchten zu dir,
Die Dunkelheit hinter sich lassen,
Mit den Farben der Flammen,
Sich von dir führen lassen,
Lernen zu wärmen,
In zarten Zügen,
Sich, dich beflügeln.

Meine Seele,
Schwarze Asche,
Doch dies ist lang her,
Denn ich war leer,
Und konnte mit Leichtigkeit lodern,
Doch nun bin ich gefüllt,
Nicht mit Macht, nicht mit Ruhm,
Doch mit dem Teil deiner Seele,
Der mich aufleben ließ,
Damit das Böse mich verließ,
Für immer ging,
Nie mehr nach mir rief,
Und ich sah,
Was ich ersehnte so lang,
Wie meine Seele nun neben deiner Stand.

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