Anti-Vorsätze-Sammlung

Was möchtest du auf keinen Fall im neuen Jahr ändern?

01.01.2018 - Daniela Steppe

Bleibt uns ja weg mit euren guten Vorsätzen!

Was ich auf keinen Fall ändern würde? Ich könnte mir ein Leben ohne meinen Mann und meine Familie nicht vorstellen. Beiden verdanke ich sehr viel!

Anna Alvi (Redakteurin Wortkünste)

Da ich seitens meiner Mutter friesische Gene in mir "trage", fühle ich tief in mir verwurzelt "einen Freiheitsdrang"... Der friesische Wahlspruch "Liewer düd aß Slaawe" (deutsch: „Lieber tot als Sklave“ = „Der Friese nimmt für die Freiheit den Tod in Kauf, das heißt: Lieber tot als unfrei.“) ist auch meiner. Die Freiheit ist für mich so essenziell, ein unübertroffenes Gut, dass ich darauf unter keinen Umständen verzichten möchte und darum auch mein Leben versuche danach auszurichten und demgemäß der Freiheit alles "unterordne" (sofern dass so treffend bezeichnet ist). Dazu ist zu sagen, dass es den Friesen (... so glaube ich), wie auch mir, in keinster Weise um irgendeinen Egotrip geht, der willkürlich glaubt machen zu können was er will, sondern um eine Freiheit die echte Gemeinschaft und Zusammenarbeit zur Folge hat, ... ohne Konkurrenzdenken.

Wolfgang Schneider (Briefzustellung Stuttgart)

Ich möchte niemals meinen Optimismus verlieren, denn das ist was unsere Welt noch zusammenhält.

M.W. (Mitbewohner der Redaktion in Stuttgart)

Was würdest du auf keinen Fall an dir bzw. deinem Leben ändern und warum nicht? Auswendig lernen, woran ich mich auch im Gefängnis erinnern kann: Gitarrenstücke, Shakespeare-Passagen, Schachpartien. Man muss auf alles vorbereitet sein....

Burkhard Luber (Redakteur Rezensionen & Lektor)

Frühstück für arbeitende Familienmitglieder machen, Provence genießen, Südtirol erwandern, jüngere Familienmitglieder im Urlaub dabei zu haben, einen Rotwein und Fröscheschenkel bei Mme Scherz. Ein paar Schorli allein oder mit Freunden.

Peter Steppe (Steuerberater aus Speyer)

Ich werde weiterhin versuchen meine Zeit möglichst sinnvoll zu nutzen. Das heißt auch, sich mindestens eine halbe Stunde am Tag an etwas ranzusetzen, für das man sich manchmal nur schwer motivieren kann, um langfristig das gewünschte Ziel zu erreichen. Zeit sinnvoll nutzen bedeutet für mich auch, sich in der Freizeit ein Limit von Serien oder Filmen zu machen, damit man nicht zu lange vor dem Bildschirm sitzt oder Gespräche mit anderen, die sehr oberflächlich sind oder schlecht über andere reden, zu vermeiden. Ich spüre immer wie gut mir das tut.

Was ich auch weiterhin nicht ändern möchte, ist die Offenheit für Neues. Neue Menschen kennen lernen, sie einladen, den ersten Schritt machen, neue Orte und Organisationen kennenlernen, mitmachen. Auch wenn es Mal enttäuschend sein kann, habe ich meistens gute Erfahrungen damit gemacht, mich für Neues zu öffnen. Zudem habe ich ein tiefes Vertrauen darin, dass es Gott gibt, er uns besser kennt als wir uns selbst und er Gebete annimmt. Gebete sind fest in meinen Alltag integriert. Auch sonst bin ich sehr gläubig und versuche die Hoffnung an das Gute im Menschen und in der Welt nie aufzugeben.

Alia Hübsch Chaudry (Chefredakteurin)

Ich mag meinen Verlobten ganz gerne :): der soll bleiben. Und die Form meiner Nase finde ich auch gut.

C.F. (Freundin der Redaktion aus Hamburg)

Ich würde meine aufgeschlossene Art nicht ändern, weil ich so bin wie ich bin. In meinem Leben gehören mein Humor und Tiere einfach dazu.

Claudia Munadi (Briefzustellung Stuttgart)

Urlaub in Südfrankreich, gutes Essen auf der Wengelsbach, einen Capuccino und eine Zigarette in der Fußgängerzone. Gestern ist Vergangenheit, Zukunft ist ab Morgen.

Elke Steppe (Rektorin einer Grundschule in Speyer)

Also ich werde meine Ehrlichkeit und soziale Arbeit nicht aufgeben, weil ich gerne so bin wie ich bin.

Karola Hammer (Briefzustellung Stuttgart)

Was ich auf keinen Fall aufgeben möchte ist mein skurriler und manchmal auch etwas schwarzer Humor. Denn für mich gehört es im Leben auch dazu, über mich selbst lachen zu können. Wenn man sich selbst zu ernst nimmt, kommt man im Leben oft nicht weiter, da man sich zu lange an Kleinigkeiten aufhält. Die großen Hindernisse des Lebens lassen sich mit Humor vielleicht nicht unbedingt besser, aber leichter meistern, denn irgendwann, völlig egal wie lange es dauert, lacht man ja doch darüber. Und für mich gibt es kaum etwas schöneres, als die Menschen um mich herum lachen zu sehen … oft auch über mich. Oh und ich mag meine Locken.

Daniela Steppe (Redakteurin Artikel)

Ich liebe "Fettnäpfchen".  Als ich noch jung war, hat es mich gestört, weil es peinlich ist. Inzwischen zelebriere ich es :). Aber wenn ich mir vornehme, darin ein Profi zu werden, ist es wieder ein Vorsatz fürs neue Jahr oder ...

Christina X. (Briefzustellung Stuttgart)

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