Gedicht

Ankunft

15.03.2017 - Qamar Mahmood

Fort...
von dem Ort,
den wir zuhause nennen,
an dem wir schon immer
nur Gäste waren und
niemals geblieben wären.

Dort...
wo es keine Spiegel gibt,
nur ich dich seh
und du mich siehst.
Es kein fremdes
Bild von uns gibt.

Bleibe...
ich in deinen Träumen wach,
und in meinen lebst du weiter.
Dieser Schlaf, genannt Leben,
von dem wir uns nun
verabschieden.

Atme...
ich Staub, so bin ich wie
der Zeiger einer Uhr,
dessen Zeit kam,
in die Ewigkeit
emporzufliegen.

Sehe...
die Dornen der Blüte
und fürchte nicht den Stich,
denn frei von Schmerz
ist auch der Ruf
deines Herzens nicht.

Bewahre...
die Güte der Mutter
und die Tränen des Kindes,
in derselben Truhe,
in der Kriege entfachen
und Paradiese entstehen. 

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