Gedicht

Die Stille der Nacht

01.09.2021 - Tayyeba Raja

Sitzend in der letzten Stille.

Beisammen, einsam in der Dunkelheit.

Im Stillen betrachtend,

das Sein und in die Ferne schauend,

um sein selb’ , das Ich zu entkräften.

die Last abzuwerfen,

die Trägheit vergessen zu lassen.

Wir waren beisammen,

doch einzeln vorhanden.

Haben die kühle Luft verspürt,

den Abklang der Wärme genossen.

Nur ein - aus geatmet.

Nur die Ohren auf laut gestellt, um zu lauschen der Finsternis.

Nur dem klimpern der Sterne zu folgen.

Nur den Klang des Mondes zu spüren.

So Beisammen,

alleine im eins.

Fühlen, die Leichtigkeit des Momentes, 

wie das Wispern der Grillen ihr Orchester begannen,

die Mücken ihr Tänzchen wagten,

das hohe Gas sich langsam zu schlafen richtete.

So saßen wir nun,

mit abgelegtem Gewand’,

vom Höhen herabschauend auf die stille Zeit,

hinaufschauend in das unendliche Konstrukt,

trachtend nach dem Verborgenem in der Dunkelheit,

dass seinen Zauber uns eins offenbaren wird.

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