Konversionsforscherin im Interview

Dr. Milena Uhlmann: "Die Menschen sind nicht frustriert, sondern neugierig"

01.09.2015 - Alia Hübsch-Chaudhry & Anna Alvi

Für viele ist der Islam gefährlich: ein Nährboden für Terrorismus, Hass und Intoleranz. Zugleich bekennen sich immer mehr Menschen in Deutschland zum Islam. Was fasziniert sie an dieser Religion? Und sind Konvertiten besonders gefährdet sich zu radikalisieren? Die Konversionsforscherin Dr. Milena Uhlmann erklärt in einem Gespräch mit DAS MILIEU, was Konvertiten zu starken Persönlichkeiten macht und warum wir keine Angst vor ihnen haben müssen.

DAS MILIEU: Wenn Menschen zum Islam konvertieren, begegnet die Gesellschaft einem solchen Akt mit großem Misstrauen. Können Sie das verstehen?

Dr. Uhlmann: Ich kann das vor dem Hintergrund nachvollziehen, dass der Islam in westlichen Ländern oft ein sehr schlechtes Image hat. Es wird über den Islam und Muslime meist sehr negativ und herablassend berichtet. Es geht fast immer um Terrorismus, Radikalisierung, angebliche Frauenunterdrückung und Themen ähnlicher Art. Weil die Menschen durch diese mediale und öffentliche Diskussion negativ geprägt sind, kann ich verstehen, dass die Entscheidung zur Konversion zunächst nicht verstanden wird.

DAS MILIEU: Würden Sie Konvertiten als starke Persönlichkeiten oder eher als unsichere Menschen, die auf der Suche nach einem Sinn sind, bezeichnen?


Dr. Uhlmann: Ich habe in meiner Forschung vor allem mit zwei Kategorien gearbeitet: Konvertiten zum sogenannten „reflexiven Islam“ und junge Menschen, die sich vom Salafismus angezogen fühlen. In die Kategorie Konvertiten zum „reflexiven Islam“ würden Menschen fallen, die sich sehr viele Gedanken machen, sich diesen Schritt sehr gut überlegen, vor und im Verlauf ihrer Konversion sehr viel über sich und den Islam nachdenken und in diesem Prozess ihre Persönlichkeit weiterentwickeln und eine starke Identität bilden. Die Konversion passiert nicht von heute auf morgen, sondern es handelt sich meist um einen längeren Prozess von Wochen oder Monaten, teilweise sogar von Jahren, der eigentlich nie ein Ende nimmt. Der Mensch setzt sich praktisch sein ganzes Leben lang damit auseinander, was der Islam für ihn oder sie in seiner/ihrer Biografie bedeutet. Die Person entwickelt so ihr ganz persönliches Islamverständnis. Gleichzeitig werden die Konvertiten durch ihr soziales Umfeld sehr stark mit negativen Stereotypen konfrontiert und müssen sich ständig rechtfertigen. So entwickeln sie ein starkes Rückgrat.

In der anderen Kategorie haben wir es vor allem mit Jugendlichen zu tun, die sich vom Salafismus angezogen fühlen. Das sind zum großen Teil eher unsichere Menschen, die auf der Suche nach Halt, Geborgenheit und nach einem Kollektiv sind, wo ihnen klar gesagt wird, was sie zu tun und zu lassen haben. Das gibt sehr viel Sicherheit.

DAS MILIEU: Immer mehr junge Männer und Frauen ziehen von Deutschland aus nach Syrien in den Krieg. Glauben Sie, dass Konvertiten generell leichte Beute für Extremisten und Hassprediger sind?


Dr. Uhlmann: Sowohl unter Konvertiten als auch unter geborenen Muslimen, die sich jihadistischen Gruppen anschließen, findet sich ein großer Anteil von Personen, die sich vorher nicht groß für Religion interessiert haben. Dieses religiöse Desinteresse macht es Extremisten leichter, sie zu manipulieren. Außerdem mag ein Konvertit, der neu zu dieser Religion kommt und keine muslimischen Eltern hat, unter einem größeren Druck stehen, sich beweisen zu müssen, nach dem Motto „Du bist neu, du hast ja gar keine Ahnung“. Da gibt es eine gewisse Tendenz, 150 Prozent korrekt sein zu wollen. In diesem Sinne sind sie vielleicht ein bisschen „leichtere“ Beute als andere, sich entfremdet fühlende, und auf der Suche nach Halt strebende junge Menschen.

DAS MILIEU: Haben Menschen mit einem bikulturellem Hintergrund eine größere Unsicherheit?

Dr. Uhlmann: Meine Gesprächspartner, die einen bikulturellen Hintergrund hatten, setzten sich verstärkt mit den verschiedenen Facetten ihrer Identität und der Gesellschaft, in der sie leben, auseinander. Sie waren sensibilisierter für Fragen der Identität, waren aber nicht verunsicherter über ihren Platz in der Gesellschaft im Vergleich zu nicht-bikulturellen Menschen.

DAS MILIEU: Es gibt viele Menschen, die glauben, dass alle Konvertiten frustrierte Menschen sind. Welche Rolle spielt die Frustration in der Entscheidung, zum Islam zu konvertieren?

Dr. Uhlmann: Das ist ein sehr weit verbreitetes Stereotyp, das überhaupt nicht zutrifft. Es gibt insbesondere seit dem 11. September zwei Wege zur Konversion: Einmal über die starke Auseinandersetzung mit dem 11. September, bei der die Frage gestellt wird, wie eine Religion solche Gewaltakte zulassen kann. Während dieser Auseinandersetzung finden viele für sich heraus, dass Terrorismus unislamisch ist, und dass diese Religion stattdessen Werte wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Nachhaltigkeit, Respekt gegenüber der Schöpfung Gottes lehrt.

Der zweite Hauptweg zu einer Konversion zum Islam sind die vermehrten Kontakte zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen. Über persönlichen Austausch kommen Nicht-Muslime mit dem Islam in Berührung und das führt bei vielen Menschen dazu, sich mit dieser Religion auseinanderzusetzen.

Diese Menschen sind nicht frustriert, sondern neugierig. Interessanterweise suchten die meisten der Menschen, mit denen ich gesprochen habe, nicht nach einer (neuen) Religion. Die Idee, eventuell zu konvertieren, stellte sich meist erst im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Islam ein. Die Religion ergänzt das Leben derjenigen, die vorher nicht religiös waren, um eine zusätzliche Dimension. Sie erfüllt sie ganzheitlich, gibt ihrem Leben einen umfassenden Sinn, erfüllt es mit Spiritualität und ermöglicht ihnen eine Verbindung mit einem höheren Wesen.

DAS MILIEU: Das ist für viele Leser sicher sehr neu.

Dr. Uhlmann: Wir leben in einer Gesellschaft, die sehr säkularisiert ist. Religion spielt in der Öffentlichkeit kaum eine Rolle und wenn, dann meist sehr negativ. Deswegen ist es für viele Menschen sehr überraschend, wenn sich jemand für Religion interessiert, erst recht, wenn es sich um den Islam handelt. Bei vielen jungen Menschen, die sich von salafistischen Gruppen angezogen fühlen, mag es sich um frustrierte Menschen handeln. Aber diese suchen nicht nach Spiritualität, sondern nach einer Gruppe, der sie sich anschließen können, die ihnen eine starke Verankerung in einem Kollektiv bietet und eine Plattform, um ihre Frustrationsgefühle zu kompensieren. Zum Beispiel über die Selbstinzenierung als radikaler Bürgerschreck, der sich mit angeblich göttlicher Legitimation den Gepflogenheiten in unseren demokratisch verfassten Gesellschaften entgegenstellt.

DAS MILIEU: Menschen konvertieren öfter zum Islam als zu anderen Religionen. Was fasziniert sie gerade am Islam so sehr?

Dr. Uhlmann: Der Islam verlangt von einem Gläubigen sehr viel mehr, als es zum Beispiel das Christentum tut, das mir gegenüber in Westeuropa oft als „Wischi-Waschi-Religion“ bezeichnet wird. Das heißt, die Erwartungen an den Gläubigen oder die Gläubige werden als nicht konkret genug angesehen. Man kritisiert: Alles ist irgendwie erlaubt, es gibt keine klaren Verhaltensnormen. Der Islam ist eine orthopraktische Religion mit klaren Regeln: Fünf Mal am Tag beten, im Ramadan fasten, auf die Haddsch gehen. Islamische Rituale beeinflussen das ganze Leben. Allein durch das tägliche fünfmalige Gebet ist der Alltag stark strukturiert. Man hat dadurch eine ständige Verbindung mit Gott. Aus einer Religion, die so viel von einem verlangt, kann man auch mehr für sich herausrausholen. Je mehr ich für Gott tue und je mehr ich mich mit ihm beschäftige, desto stärker ist meine Verbindung zu ihm. Ich praktiziere mehr, aber ich bekomme unterm Strich mehr raus. Gott begleitet so den oder die Gläubige durch den ganzen Tag und das gesamte Leben. Gleichzeitig bietet der Islam Anleitung für das Leben im Alltag. Ob es die sozialen Beziehungen sind, die Gesellschaft, oder die Familie, der oder die Gläubige kann sich immer Inspiration oder Anleitung aus dem Islam holen. Außerdem gibt es in Westeuropa sehr lebendige islamische Gemeinschaften, in denen man sich austauschen und den Islam aktiv im Alltag leben kann. Das können andere Religionsgemeinschaften weniger bieten, vor allem nicht in städtischen Milieus Westeuropas. Dazu kommt eine gewisse Exotik, die ebenfalls eine Faszination entfaltet.

DAS MILIEU: Viele Menschen finden relativ jung zum Islam. In der Pubertät sind aber die meisten Jugendlichen eher rebellisch und wenden sich eher von Regeln und Normen ab. Wie passt das zusammen?

Dr. Uhlmann: Das schließt sich nicht unbedingt aus. Die meisten Konversionen, egal zu welcher Religion, finden in der Jugend statt, weil es die typische Phase der Identitätsfindung ist. Viele junge Konvertiten sind vor ihrer Konversion genauso rebellisch oder konservativ wie die Gleichaltrigen, testen ihre Grenzen aus und haben Stress mit ihren Eltern. Wenn sie in Berührung mit dem Islam kommen und ihn für sich entdecken, verändert sich ihr Verhalten und ihre Prioritäten. Für sie werden dann andere Sachen wichtig: Nicht mehr ausgehen und Parties feiern, sondern eine Beziehung zu Gott zu entwickeln. Konversionen zum Islam werden in westlichen Gesellschaften oft als Akt der Rebellion gesehen. Die Befolgung islamischer Regeln und Normen kann so durchaus zwei Seiten haben. Allerdings unterscheiden sich hier oft die emische und die etische Perspektive, also die Innen- und die Außensicht. Was vom sozialen Umfeld als Rebellion interpretiert wird, muss noch lange nicht als solche gemeint sein.

DAS MILIEU: Es heißt manchmal, dass das Kopftuch der Muslima die neuen gefärbten Haare des Punkers symbolisiert. Es gehe um Provokation und Rebellion durch Widerstand gegen den Zeitgeist. Binden sich religiöse Menschen an bestehende Normen, damit sie rebellieren können und autonom sind?

Dr. Uhlmann: Die Erkenntnisse aus meiner Forschung gehen mehr dahin, dass die meisten Jugendlichen, die zum „reflexiven Islam“ konvertieren, mit ihrer Konversion nicht provozieren wollen und es sie sehr belastet, dass sich im Zuge der Konversion ihre Beziehungen zu ihrer sozialen Umwelt und zur Familie sehr stark verschlechtern. Daher bemühen sie sich sehr, sich vor allem den Eltern zu erklären, damit sie die Konversion nicht als Schritt gegen sich verstehen. So ist eine Konversion zum „reflexiven Islam“ eher ein emanzipativer Schritt, durch den sich die Identität eines Menschen weiter ausdifferenziert, und kein rebellischer oder provokativer Schritt. Bei jungen Menschen, die sich vom Salafismus angezogen fühlen, ist dies anders. Hier spielen Provokation und Rebellion eine zentrale Rolle.

DAS MILIEU: Horkheimer sprach von der „Sehnsucht nach dem ganz Anderen“ und Gott als Quelle für Sehnsucht, Liebe und Moral, vollendete Gerechtigkeit und die Erlösung von bestehenden und vergangenen Sünden. Ist die Welt für den religiösen Menschen nicht genug?

Dr. Uhlmann: Das hört sich so ein bisschen nach Weltflucht an und das ist es eigentlich nicht. Meinem Eindruck nach ist die Welt für den religiösen Menschen voll und ganz genug. Religion erfüllt ein Bedürfnis nach Transzendenz. Das wird zum Beispiel im Gebet praktiziert. Religiöse Menschen leben in dieser Welt genau so wie nicht-religiöse Menschen. Sie haben aber zusätzlich noch eine Glaubensdimension in ihrem Leben, die eine große und wichtige Rolle für sie spielt, und in der Liebe und Moral sehr wichtig ist. Im Fall von Konvertiten zum „reflexiven Islam“ dient die Religion sehr stark dazu, sich charakterlich zu verbessern und um sich zu hinterfragen: Warum tue ich Dinge, die ich tue; kann ich sie vor Gott rechtfertigen; wie soll ich als guter Mensch und als guter Muslim leben. Das sind alles Sachen, die sehr konkret sind, sich auf diese Welt beziehen. Der Islam bietet die Möglichkeit, diese Welt zu interpretieren, mit ihr konstruktiv umzugehen und in ihr einen Platz für sich zu finden. Ich würde nicht sagen, dass die Welt einem religiösen Menschen nicht genug ist.

DAS MILIEU: Welches Selbstbild haben Konvertiten, die Sie im Zuge Ihrer Dissertation interviewt haben? Gibt es hier eine naive Befolgung von Regeln oder setzen sich diese Konvertiten intensiv mit den Geboten des Islam auseinander?

Dr. Uhlmann: Den Konvertiten, mit denen ich gesprochen habe, ist schon sehr bewusst, dass sie sehr viel nachdenken und dass das nicht unbedingt das ,normale‘ Maß an Nachdenken ist. Sie haben oft den Eindruck, sich viel mehr Gedanken zu machen als Menschen, die in den Islam hineingeboren worden sind. Unter anderem aus dem Grund, dass sie ja wirklich bei Null anfangen und ganz viel aufholen müssen. Viele ziehen sich in dieser Phase auch ein bisschen zurück, weil sie versuchen, sich einen ganz eigenen, individuellen Zugang zum Islam zu schaffen.

Oft dient dieser Rückzug auch dazu, den Einfluss auf die Entwicklung des eigenen Islamverständnisses durch geborene Muslime einzuschränken, von denen of oft angenommen wird, dass sie zwischen Islam und Kultur nicht wirklich unterscheiden können. Der Nachteil, so viel an Wissen nachholen zu müssen, wird so zu einem Vorteil, da sie sich in der Lage sehen, von Anfang an zwischen Religion und Kultur unterscheiden zu können. Gleichzeitig hinterfragen sie im Zuge dieser intensiven Auseinandersetzung islamische Regeln und Normen, die sie erst begreifen und verstehen wollen, bevor sie sich entscheiden, sie zu befolgen. Das fand ich sehr bemerkenswert. Entgegen dem sehr verbreiteten Stereotyp, Konvertiten seien naive Eiferer, die alle an sie herangetragenen Regeln von jetzt auf gleich ohne Nachdenken umsetzen wollen, habe ich dies so überhaupt nicht erlebt, ganz im Gegenteil!

DAS MILIEU: Nehmen wir an, ein Jugendlicher konvertiert zum Islam. Die Eltern sind verzweifelt, machen sich Vorwürfe und fragen sich: „Was haben wir falsch gemacht?“. Was wäre Ihr Rat an die Eltern?

Dr. Uhlmann: Sich hinzusetzen und sich mit dem Kind zu unterhalten, sich ohne Vorwurf erklären zu lassen, warum sich das Kind für eine Konversion entschieden hat, also welche Motivation das Kind hat und zu versuchen, das Kind zu verstehen. So kann man auch von vorne herein Konflikte abmildern oder es gar nicht erst zu Konflikten kommen lassen. Die Entscheidung des Kindes sollte akzeptiert und echtes Interesse an ihr gezeigt werden, auch wenn man sich durch die Entscheidung zur Konversion des Kindes vor den Kopf gestoßen fühlen mag. Für Eltern, die sich noch gar nicht mit dem Islam beschäftigt haben, mag es schwierig sein zu erkennen, ob das Kind sich möglicherweise einer salafistischen Islaminterpretation angeschlossen hat und die Konversion vielleicht den Beginn eines Radikalisierungsprozesses darstellt. Wenn das Kind bereit ist, sich über seinen neuen Glauben mit den Eltern auszutauschen und sie auf seinem Weg der Beschäftigung mit dem Islam mitzunehmen, und wenn es sich ernsthaft mit der Religion auseinandersetzt und sich einen selbstbestimmten Zugang zum Islam erarbeitet, dann muss man sich keine Sorgen machen, da hier tatsächliches Interesse an der Religion besteht. Drastische Aussagen des Kindes den Eltern gegenüber wie „Du musst jetzt auch sofort konvertieren, sonst kommst du in die Hölle!“ könnten allerdings ein Hinweis auf sein, dass das Kind sich an einer salafistischen Islaminterpretation orientiert. Eine Konversion zum „reflexiven Islam“ führt zu einer differenzierten Islamauslegung, die von großer Toleranz geprägt ist, während salafistische Interpretationen von dichotomen Beurteilungen geprägt sind. In jedem Fall kann es nicht schaden, wenn die Eltern sich Grundlagenwissen über den Islam aneignen und die Personen kennenlernen, die ihr Kind bei seinem Konversionsprozess begleiten.

DAS MILIEU: Für Familienangehörige und Freunde der Konvertiten ist es oft schwierig, deren Entscheidung zu akzeptieren - vor allem, wenn sie sich für den „salafistischen“ Weg entschließen.

Dr. Uhlmann: Ich bin nicht damit einverstanden, dass man sagt, jemand konvertiert in den Salafismus. Für mich handelt es sich hierbei nicht um eine Konversion. Es ist nicht der Beginn eines neuen Glaubens, sondern eine Zuordnung zu einem Kollektiv. Das ist etwas anderes. Leider wird in diesem Kontext bei weitem nicht genug differenziert. Ähnlich verhält es sich mit Begriffen wie „Radikalisierung“ und „Extremismus“. Jemand der radikal ist, ist noch kein Extremist. Da muss noch viel Tiefenforschung gemacht werden. In diesem Zusammenhang: Wenn ich von den zwei Kategorien „reflexiver Islam“ und „Salafismus“ spreche, sind diese nicht absolut zu verstehen. Es handelt sich um idealtypische Kategorisierungen - die Realität ist viel komplexer. Sicherlich gibt es auch Salafisten, die reflektiert und eine salafistische Interpretation des Islam verinnerlicht haben. Auf den Großteil der jungen Nachwuchssalafisten in Westeuropa trifft dies jedoch nicht zu.

DAS MILIEU: Vielen Dank für das Gespräch, Frau Dr. Uhlmann!

 

 

 

Foto: Jason Kuffer

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