Gedicht

Eine Hoffnung

01.08.2016 - Astrid Knauth

Sieh mir in die Augen,
sieh in mein Gesicht,
reicht es dir noch nicht?

Siehst du nicht die Tränen in meinem Herzen,
fühlst du nicht in meiner Brust die Schmerzen?
Willst du mir auch diese Hoffnung rauben?

Warum richtest du eine Waffe auf mich?
Was habe ich getan konkret gegen dich?
Warum gerade ich?

Wie fühlt es sich an zu schießen,
wenn andere Tränen vergießen?
Fühlst du etwas an sich?

Du sähst Trauer und Wut.
Entsetzen und Unglauben macht sich breit,
fühlst du denn gar nichts von dem Leid?

Woher kommen dieser Hass und deine Feigheit,
die sich an Wehrlosen entlud?
Du suchst die große Bühne in der Öffentlichkeit?

Was immer du erreichen wolltest, du hast es nicht,
denn deine Opfer werden leben in unseren Herzen,
du dagegen hast verloren für immer dein Gesicht.

Du kannst versuchen, alles in uns auszumerzen,
doch diese eine Hoffnung wirst du niemals besiegen,
dass einmal alle Menschen werden leben in Frieden!

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