Gedicht

Funkelnde Nacht

01.08.2020 - Nidda Tariq

Meine Scherben lagen alle auf dem Boden, 

verteilt in alle Richtungen, 

Mein Verstand vernebelt von deinen Sucht-Drogen,

Meine Beine so schwer wie Blei,

aber doch so butterweich, 

mein Gesicht und meine Gedanken bleich,

Keine Luft mehr in den Lungen zu kriegen, 

sehe nur die Reflektion meiner Scherben auf dem Boden erliegen, 

Geduld und Bewegung betäuben und lähmen temporär die seelischen Schmerzen, 

die in den einsamen und kalten Nächten

wieder zum Leben erwachen

und dein Inneres ächten, 

Sie verfolgen mich, 

Ängste und Dämonen auf Schritt und Tritt,

Mein Seele müde und ich merke wie

Sie über den Abgrund kippt, 

An manchen Tagen weniger, 

An machen Tagen exzessiv mehr, 

Ich weiß nicht, wie ich den Weg alleine schaffen werde,

begleitet von Trauma und Leid,

von der Realität so weit 

und umgeben von der unendlichen Düsterkeit,

Den Weg muss ich wohl schaffen, 

ohne zu Ertrinken in den tiefen Gedankenflüssen,

Ich werde es schaffen müssen,

Nicht für dich,

Sondern für mich.

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