Gedicht

Gefangen im Käfig

15.02.2015 - Tariq Ahmad

Enorm viel Platz,

doch gefangen im Käfig.

Auf der Suche nach dem Schatz,

Zeit vergeht für ewig.

 

Das Gefühl, frei zu sein,

doch gebunden in Ketten,

versagt sich zu befrei ‘n.

Wer kann da noch retten?

 

Erfreuliches Lachen,

verborgenes Weinen,

bei allem mitmachen,

im Inneren leiden.

 

Falsch wird Richtig,

Böse wird Gut.

Entscheidend ist nicht die Sicht,

sondern wie schwimmt man gegen die Flut.

 

Das Reale schimmert,

doch betrügt wird die Seele,

die Moral geflimmert,

das Erkennen des Wegweisers fehle.

 

Das Suchen nach dem Sinn ist irrelevant,

vor sich hinlebend ohne Ziel,

in die Irre gerannt

das Leben auf Erden nur ein Tand und ein Spiel.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: © Marc Scoller

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