Gedicht

Heimatlos

15.03.2016 - Eva Vos

Zart,
zerbrechlich
und verletzlich.
Alleine.
Ein Mädchen
ohne Heimat.
Ohne Mutter,
ohne Vater.
Da steht es,
im fremden Land.

Zart,
zerbrechlich
und verletzlich.
Alleine.
Ohne Heimat.
Fremde Worte,
alles fremd.
Da weint es.
Kalter Wind.

Zart,
zerbrechlich
und verletzlich.
Ohne Heimat.
Nur ein Kind
streckt seine Hand aus.
Ein kurzes Lächeln.
Eine Träne.
Einsamkeit.

So Zart,
so zerbrechlich
und verletzlich.
In der Fremde
schöpft es Hoffnung
eines Tages
wieder ein Zuhause zu finden.
Doch ihre Heimat
ist verloren.
Da steht es.
Mit ausgestreckter Hand.

Zart,
zerbrechlich
und verletzlich.
Das Mädchen.
Auf der Suche nach Heimat,
nach Liebe
und Wärme.
Ganz alleine.

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