Gedicht

Im Sichtfeld das Ende

01.09.2021 - Tariq Ahmad

Erst war es noch weit entfernt und plötzlich klopfte es an der Tür.

Keiner wusste was uns da erwartet, ein wenig fehlte uns das Verständnis dafür.

Plötzlich schlossen die Geschäfte und der Kontakt wurde uns verboten.

Erst dachten wir das kann nicht sein, vielleicht ist alles frei erfunden und erlogen.

Doch die Fallzahlen stiegen in die Höhe und in uns stieg somit auch die Angst.

Maske auf Mund und Nase und bitte gehe auf Distanz.

Einbüßen in jeder Art und viele verloren ihre Jobs.

Plötzlich kannte man die Infizierten, ab da kreisten die Gedanken im Kopf.

Erst hörte man es von anderen doch dann begaben auch wir uns in Quarantäne.

Jetzt fragen wir uns wo sind sie hin, die Ziele und die ganzen Pläne.

In Anbetracht der Tatsache ist heute jeder irgendwie betroffen.

Als würde die Welt still stehen und so viele Fragen sind noch offen.

In was für eine Zeit leben wir, wohin wird das alles führen?So manches Leid und Kummer mussten wir daraus spüren.

Die Welt hat sich verändert, einen Denkzettel hat uns diese Pandemie verpasst.

Wie sehr wir auch betrübt sind, hat der Virus etwas neues in uns entfacht.

Heute kommunizieren wir auf der Ebene der Virtualität.

Aber gemeinsam mit der Familie am Tisch, dafür ist es nie zu spät.

Und plötzlich haben wir die Zeit für die Selbstreflexion um darüber nachzusinnen, um die ungeraden Noten des Lebens wieder einzustimmen.

Wir entdecken neue Welten in der Welt in der wir leben.

Die Natur blüht für uns auf und wir möchten nach neuen Wegen streben.

Zeit nun umzudenken auch wenn Du nimmst etwas Frust im Kauf.

Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, dann mach Limonade draus.

Lasst uns zu Optimismus appellieren in der schwierigen Zeit von Not,

wo in unserem Lande Menschen erkranken und wir sie nicht einmal begleiten können bis zum Tod.

Erscheinen Menschen aus unserer Mitte mit Herz und Verstand.

Erwähnenswert sind solche, welche haben den Schmerz der Gesellschaft erkannt.

Seien es Ärzte, Pfleger, Lehrer, und all diejenigen im Ehrenamt.

Es sind sie alle, es sind wir alle, zusammen vereint als eine Gesellschaft.

Denn Du trägst dazu bei wenn Du Dich ihr zugesellt hast.

Wir halten Abstand voneinander doch genau das bringt uns näher.

Wir sorgen für einander und korrigieren unsere Fehler.

Zusammenhalten ist das Rezept welches uns kann nun retten.

Den Kampf gegen die Pandemie, nur gemeinschaftlich sprengen wir die Ketten.

Wir sind es, die besten Geschöpfe auf Erden, das unterscheidet uns von Mensch und Tier.

Du und ich, ich und Du und daraus entsteht ein Wir.

Egal was passiert und wie Du das auch siehst,

geschehen viele Dinge im Leben nicht nach dem Zufallsprinzip.

Auf der einen Seite ein Verlust und auf der anderen ein Gewinn.

Im Sichtfeld das Ende doch im Verborgenem ein Neubeginn.

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