Gedicht

KЯIEG

01.03.2022 - Cora Ditzel

Bin in der Nacht aufgewacht

mit flauem Gefühl im Magen

mit schweren Gedanken

und wusste nicht WARUM

Am nächsten Morgen erkannte ich

den Grund für meine Sorgen: KRIEG.

Bin aufgestanden und habe Kaffee getrunken

mit gesenktem Blick

mit dem Schrecken im Genick

und ich wusste WARUM.

Bin zur Arbeit gegangen, habe Gespräche geführt,

habe über Vielfalt gesprochen.

Habe Pläne gemacht 

und nicht an das WARUM gedacht.

Am Nachmittag dann trifft mich der Schlag.

Nachrichten, schlimmer als ich sie denken mag.

Es wird kälter.

KRIEG

Frage mich nun, was kann ich tun?

Finde keine Antwort auf die Frage.

Bin traurig, wütend und schockiert.

Hoffe auf Vernunft und weiß doch

seitdem es Menschen gibt,

herrscht auf dieser Erde KRIEG.

Und der kommt von oben,

von unten wird nur vollzogen.

Ich wünschte die Menschheit würde sich vereinen

und für immer KRIEG verneinen.

Denn eines ist sicher: Müssten all die Despoten

selbst in den KRIEG ziehen, gäb's keine Toten.

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