Gedicht

Labyrinth im Kopf

01.03.2018 - Anna Alvi

Manchmal möchte das Hirn einfach nicht akzeptieren,

kann sich nicht so richtig regenerieren, 

es  fühlt sich an, wie ein riesiges Labyrinth,

und ich, mittendrin, wie ein hilfloses Kind.

 

Wie ein unaufhaltsamer Sturm, der alles zerrüttet,

Riesen Baustelle, alles zugeschüttet,

Uni, Haushalt, Familie, das Leben leben,

wie soll sich da Zeit für mich ergeben? 

 

Ich bräuchte vier starke Popeye-Arme,

am besten noch eine persönliche Hausdame,

die Begabung eins Superhirns, 

und die Stärke eines Löwen.

 

Doch eigentlich sollte ich mich nicht beschweren,

sollte jeden schönen Moment ehren, 

jedes Labyrinth hat einen Ausgang, 

und mit den Liebsten ist kein Weg zu lang.

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