Gedicht

Schönste Lüge

15.02.2018 - Tahira Guddat

Dein Gesicht ein Mosaikstein,

dahinter unberechenbares Scheinsein.

Deine Lippen weicher Samt umflossen in Gift.

Deine Augen zeronnen.

Deine Seele bloß ein Hauch deiner Sinnlichkeit.

Fruchtet nicht.

Nährt nicht.

Liebt nicht.

Wobei bist du vergangen?

Die Unendlichkeit ein Spiel.

Sieben Siegel und ein Ziel,

dazwischen nur noch Fassaden

umgangen und verraten.

In deinen Armen möchte ich warten.

Doch, ich bleibe hier, dort wo du nicht bist.

Ich sah dich hinter Schatten und Licht.

Dein wahres Gesicht.

Erkannt und zerschlagen.

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