Gedicht

Seelenecho

01.03.2019 - Tahira Guddat

Es widerhallt in allen

Strömungen,

Tiefen der Lebenszüge.

Einst

weich, fließend, wie Seide.

Verblasst im Schein der Sanduhr.

Liebe die vertraut, übersichtlich und

unbewusst uns einnahm.

Verschleiert den Hauch eines Moments,

indem wir schwach und schmachtend,

in ihr flossen,

ohne

 zu

bedauern,

oder gar zu beteuern.

Ein Zug aus unserer vollen Tasse

und wir schmiegten uns

an die kostbaren Tage.

Als wir nicht mehr wussten,

nicht waren,

Nichts verlangten,

Nichts besaßen,

sondern

nur

fühlten.

Sangen aus der Unschuld

unsere Verse des Unwissens,

unserer Ignoranz.

Dachten an kleine Dinge

wie...

Freundschaft, Glück, Liebe,

Akzeptanz, Verständnis, Vertrauen,

Zuversicht...

Aber, jetzt wo wir wissen,

um was, es nicht, im Leben geht.

Sind diese Dinge zu unschätzbarem

Wert herangereift.

Beinahe

wie seltene Gaben.

Sie

die, so

selbstverständlich erschienen,

sind in

weite Ferne gerückt.

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