Gedicht

Sternenhimmel

01.10.2016 - Astrid Knauth

Du blickst hinauf zu dem leuchtenden Antlitz der Sterne,  Anvertrauen möchtest du ihnen deine Seele gut und gerne,  Siehst du den Mond mit seinem hellen Strahlen,  Als wolle er vor dir mit seiner Größe prahlen? 
 
So unermesslich groß erscheint dir das Himmelszelt,  Wie klein bist doch du selbst auf dieser weiten Welt,  Und trotzdem fühlst du dich wie ein Teil von ihnen,  Während sie mir ihrer Leuchtkraft am Himmel schienen.
  
Staunend blickst du zu diesen vielen Lichtern,  Ist es doch als leuchten sie mit unterschiedlichen Gesichtern,  So viele Millionen Jahre braucht das Licht zu dir,  Es ist, als würdest du in die Vergangenheit blicken hier.

Und doch möchtest du am liebsten nach ihnen greifen,   Sind es doch deine Gedanken, die so hoch schweifen,  In dir singen sie ein wunderbares Lied voller Glück,  Leuchten sie doch sanft und voller Wärme zurück.

Du fühlst dich in ihrer zahlreichen Gegenwart niemals allein,  Ist es doch, als umarmen sie dich mit ihrem goldenen Schein.  Keine Regung und kein Gefühl bleibt ihnen verborgen,  Als wenn sie sich um dich mit ihrer ganzen Kraft sorgen. 

Du kannst dich auf sie immer verlassen,  Es gibt nichts, was sie jemals verpassen.  Keinen Augenblick lassen sie dich unberührt,  Oder hast du all ihre Liebe nicht gespürt?   

Am liebsten möchtest du sie für ewig so betrachten ­  Diese einzigartigen Momente, die sie zu dir brachten,  Voller Vertrauen teilst du ihnen alle deine Gedanken und Wünsche mit, 
Schweigend streichen sie über deine Seele, in die Hoffnung tritt.   

Beruhigend wiegen sie dich in deine berauschenden Träume,  Als wenn ihr wundervoller Klang dein erfülltes Herz säume,  So tragen sie dich mit all ihrer Zuneigung und  Wärme hoch hinauf,  Dass du voller wunderbarer Erinnerungen zurückblickst darauf.

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