Gedicht

Verschwommen

01.05.2017 - Tariq Ahmad

In dieser Welt bin ich nur ein kurzweiliger Gast
auf der Reise nach dem Ziel sind die Taten nur 'ne Last

Wie auf einem Schiff auf See getrieben und geschwenkt durch Stürme und durch Wind'
falle ich und stehe auf, auch wenn es mir nicht oft gelingt.

So ist die Sicht noch sehr verschwommen,
das klare Bild wurd' mir genommen.

Hinweg gezogen wie ein Magnet,
die Augen verschlossen wurd' ich umher gedreht.

Nun steh ich da und komm' zurück,
steig hinauf Stück für Stück.

Doch bin ich es selbst, der sich fortbewegt,
Nein! Es ist die Stütze, die mich trägt.

Lass mich auch wie ein Stern am Himmel funkeln,
mit dem Licht auf mich gestrahlt, errettest du mich aus dem Dunkeln.

Ich will doch auch nur deinen Augenmerk auf mich gerichtet,
mein Schmerz dich zu gewinnen hat mein Gebet somit gedichtet.

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