Gedicht

Winternacht

15.01.2019 - Tooba Qaiser

Herrschaftlich liegt das Schweigen,
Majestätisch glänzt die Nacht,
in weißer Pracht will die Welt dir zeigen,
in reiner Unschuld liegt die Macht

Ewig spricht die Zeit im Tannenrausch,
ewig ist ihr Lied ein tröstend Wort,
ewig weckt ihr Schrei aus dem Liebesrausch,
ewig entführt ihr Flüstern aus dem Seelentod

Keine Einsamkeit macht traurig dich,
himmlische Freude vereinigte sich,
mit Herzenswärme, dem reinen Liebesfeuer,
unscheinbar im Kristallkleid, edel und teuer

Reine Absichten erhellen die Nacht wie Sterne,
sie rieseln leise, wie sanfter Abendschnee,
sie werden im Geheimen zu Künstlern des Schicksals,
sind der wahre Schlüssel zum Tor des göttlichen Saals

Wie eine Lawine vernichten sie alles Niedere,
jeder Gedanke ein Sturm der seligen Liebe,
ihre Macht eine Flut von heißen Tränen,
Lässt schmelzen selbst die kältesten Herzen.

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